26.05.2008
Bericht
Bei der Bürgermeisterwahl in Wölfersheim erhielt der dortige NPD-Kandidat Daniel Lachmann 1,8% gleich 78 Stimmen.
Dies ist Anbetracht der früheren Ergebnisse, kein zufrieden stellendes Ergebnis. Bereits in der Vergangenheit zeichnet sich eine Rückgang der Wahlergebnisse in Wölfersheim ab, außer zur Landtagswahl im Januar, bei der in Wölfersheim hessenweit das beste Ergebnis mit 5,1% erreicht wurde und die NPD somit sogar, die Grünen und Linkspartei hinter sich lies.
Nicht das wie nach der Bürgermeisterwahl von Medien und Antifa verbreitete Gerücht, dass alle nicht- NPD Wähler in Wölfersheim NPD-Gegner seien, ist richtig. Nein, um solch eine These aufzustellen bedarf es genaueren Hinsehens.
Bewusst wurde eine Kampagne im Jahre 2001 zur Kommunalwahl gegen einen unbescholtenen Mann inszeniert, in der auf Großplakatwände widerliche Hetz-Parolen, wie „Wer NPD wählt, wählt Gewalt“ oder „Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen“ plakatiert wurde.
Vor allem das 2001 neu eingeführte Wahlsystem bei Kommunalwahlen hat sich, man beachte die hohen Personenstimmen für Ortsverbandsvorsitzenden Volker Sachs, in Wölfersheim negativ ausgewirkt, da dort die NPD nur mit der Person Sachs verbunden wird.
Auch hat die Medienhetze gegen Volker Sachs und seine Partei, für die er seit 26 Jahren im Gemeindeparlament sitzt, und Einschüchterungsversuche gegen die Wölfersheimer Bevölkerung ihre Spuren hinterlassen. So wurde auch schon öfters das Haus von Volker Sachs mit Antifa-Parolen und Symbolen verschmiert.
Natürlich sollte man Anmerken, dass es nicht wie bei vergangenen Wahlen nur zwei Kandidaten (SPD und NPD) gab, sondern dieses mal doch fünf Kandidaten sich um das Bürgermeisteramt beworben haben. Kandidat Lachmann belegte Platz vier von fünf Kandidaten.
Während des Wahlkampfes wurden von den Wölfersheimer Nationaldemokraten gemeinsam mit dem Bürgermeisterkandidat dreimal alle Wölfersheimer Haushalte mit etwa 12.000 Flugblättern versorgt.
Auch verteilte der Kandidat und Wetterauer NPD-Vorsitzende vor der Wölfersheimer Schule NPD-CDs und JN- Flugblätter an interessierte Jugendliche. Nachdem es in der Vergangenheit bei derartigen Aktionen vor der Singbergschule bereits durch Belästigungen durch den Schulleiter und Lehrer kam und dies im Rechtsstreit zwischen der NPD und der Vertreter der Gemeinde Wölfersheim zum Vorteil für die Nationaldemokraten endete, konnte man dieses Mal ungehindert seine Werbeaktion durchführen.
Zur Erheiterung im Wahlkampf trugen Antifaschisten bei zweien von drei durchgeführten Infostände bei. Als sie beim zweiten Stand der Nationaldemokraten auftauchten, anscheinend hatten sie den ersten verschlafen, konnten diese ganze acht Flugblätter in zwei Stunden an vorbeilaufende Passanten verteilen. Diese winkten meistens ab und die Antifaschisten bekamen, für sie sicherlich die schlimmsten und niederschmetternsten Argumente zu hören, wie z.B. dass die NPD doch eine normale Partei wie jede andere sei. Erfreulich hieran ist, dass die anwesenden jungen Antifa- Mädels erst recht dazu beitrugen, dass Bürger an den Stand der NPD kamen und sich mit Material eindeckten und mit dem Bürgermeisterkandidaten Lachmann und Volker Sachs das Gespräch suchten.
Infostand Wölfersheim
Infostand Wölfersheim
Wahlplakat
Zerstörte Wahlplakate
Zerstörte Wahlplakate