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17.02.2008

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Nationales Gedenken an den „Bombenholocaust” von Dresden

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Bericht
Kaum ein Ereignis des Zweiten Weltkrieges symbolisiert heute mehr die sadistische Kriegsführung der Alliierten gegen die deutsche Zivilbevölkerung wie der Bombenangriff auf Dresden am 13. und 14. Februar 1945.

Der Krieg war zu diesem Zeitpunkt längst entschieden. In Dresden gab es keinerlei Rüstungsindustrie oder sonstige als strategische Angriffsziele geeignete Einrichtungen. Die Stadt war darüber hinaus vollgestopft mit Flüchtlingen aus dem Osten, die im Elbflorenz Schutz vor den mordenden, vergewaltigenden und brandschatzenden Horden der Roten Armee suchten. Dies war den Verantwortlichen auf Seiten der Alliierten wohl bekannt. Ihnen ging es auch gar nicht um irgendwelche kriegswichtigen Ziele. Ihnen ging es einzig und allein darum, der deutschen Bevölkerung eine Lektion zu erteilen und so viele Deutsche wie möglich zu „braten” (Zitat Winston Churchill).

Um an dieses scheußliche Kriegsverbrechen zu erinnern, das über 250.000 Menschen das Leben kostete und das heute stellvertretend ist für die gezielte Kriegsführung der Alliierten gegen die deutsche Zivilbevölkerung, versammelten sich am Abend des 63. Jahrestages der Vernichtung Dresdens etwa 25 nationale Aktivistinnen und Aktivisten in Überlingen am Bodensee, um ein mahnendes Zeichen gegen Krieg und Tyrannei zu setzen.

Mit einem Transparent und Fackeln ausgerüstet, setzte sich der bedächtig schweigende Zug entlang der Uferpromenade in Bewegung. In Begleitung von neugierigen Passanten und dem stillen Pfeifen des Abendwindes, sprach dann auf dem Landungsplatz ein Kamerad einige Worte, um den Grund für unsere Anwesenheit zu verkünden.

Zum Abschluss legte man gemeinsam eine Schweigeminute ein für alle in Dresden auf barbarische Art und Weise ermordeten Menschen. In stillem Verharren gedachte man der Hunderttausenden unschuldigen Opfer, deren Tod von den Alliierten nicht nur in Kauf genommen wurde, sondern geplant war.

Danach setzte sich der Zug erneut über den Landungsplatz entlang der Hafenstraße in Bewegung. Wieder am Ausgangspunkt angekommen, wurden die Fackeln gelöscht und man trat die Rückreise an.

Die gesamte Aktion verlief friedlich und ohne Probleme. Es war eine sehr ruhige, emotionsgeladene und andächtige Versammlung.

Trauermarsch Dresden


 

Trauermarsch Dresden


 

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