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21.04.2008

Lesezeit: etwa 3 Minuten

"Gegen Parallelgesellschaften und Islamisierung!"

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Bericht
Aula-Gespräch mit den Landtagsabgeordneten Jürgen Gansel (NPD) und Johann Gudenus (FPÖ). Veröffentlicht in der Ausgabe 04/2008.

Aula: Herr Abgeordneter, der Auftritt des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan sorgte in der BRD, aber auch darüber hinaus für Aufregung. Er forderte nämlich seine in deutschen Landen lebenden Landsleute dazu auf, sich nicht der dortigen Leitkultur anzupassen, sondern als Türken dort weiterzuleben. Denn Assimilation sei "ein Verbrechen". Wie steht Ihre Partei zur Bildung morgenländischer Parallelgesellschaften im Abendland?

Gansel (NPD): Die NPD lehnt jede Form der Überfremdung durch kultur- und rassefremde Menschen entschieden ab. Deshalb beziehen wir auch eine klare Position gegen die Herausbildung orientalischer Parallelgesellschaften und die Islamisierung Deutschlands, egal, ob sich diese Widerstandshaltung aus dem heidnischen, christlichen oder säkular-aufklärerischen Erbe Europas speist. Dort, wo der Islam historisch beheimatet ist und die Lebenstradition der Menschen prägt, hat er selbstverständlich sein Existenzrecht - und auch das Recht auf Selbstverteidigung gegen den amerikanischen Kultur- und Wirtschaftsimperialismus. In Mitteleuropa aber ist der Islam eine fremdkörperhafte Aggressionsreligion, der nicht mit falscher Toleranz begegnet werden darf. Die Siege über die Türken vor Wien 1529 und 1683 dürfen doch nicht umsonst gewesen sein!

Gudenus (FPÖ): Es handelt sich mittlerweile schon um Gegengesellschaften. Die Bereitschaft, sich zu integrieren, ist bei der Mehrheit dieser orientalischen Zuwanderer nicht gegeben. Im Gegenteil: Diese - noch - Minderheit zwingt uns angestammte Bevölkerung mittlerweile, auf unsere meist christlichen Bräuche und Traditionen zu verzichten. So sollen schon die Kruzifixe aus Schulklassen verschwinden oder der Nikolaus aus dem Kindergarten verbannt werden. Der Skandal ist, daß etablierte Parteien wie SPÖ, Grüne und auch ÖVP hier als Wegbereiter einer zunehmenden Islamisierung fungieren und sich ganz im Sinne Erdogans als nützliche Idioten mißbrauchen lassen.

Aula: In deutschgeprägten Großstädten Mitteleuropas wie Basel, Berlin, Hamburg, München, Straßburg und Wien dominieren Türken vielerorts das Straßenbild. Sie leben meist ghettoähnlich in unterprivilegierten Stadtteilen und pflegen dort ihre Bräuche. Haben Kopftuch, Moschee, Minarett und Muezzin Ihrer Meinung nach Platz im christlich geprägten Mitteleuropa?

Gansel (NPD): Der Islam und seine Begleiterscheinungen wie Kopftuch und Moschee, Ehrenmord und Tierschächterei haben in Mitteleuropa nichts verloren. Durch die deutschenfeindliche Einwanderungspolitik der Altparteien steht aber schon ein millionenstarkes Glaubensheer des Propheten Mohammed in unserem Land. Soft-Konservative und Rechtskonservative kapitulieren vor dieser Landnahme und wollen den Überfremdungsteufel mit dem Beelzebub der "Integration" austreiben. Die einen wollen den Fremden auf Steuerzahlerkosten ein paar Sprachkurse verordnen und die anderen nur Hinterhof-Moscheen statt Monumental-Moscheen akzeptieren. Wer diese taktischen Minimalzugeständnisse der Fremden für einen Integrationsbeweis hält, kann vor den Muslimen gleich die weiße Flagge der Kapitulanten hissen. Deutschkenntnisse und kürzere Minarette entschärfen doch nicht die tickende Zeitbombe, daß die Deutschen zur Minderheit im eigenen Land werden. Wir Nationaldemokraten wollen deshalb auch gar keine Integration der kultur- und rassefremden Ausländer, sondern deren rechtsstaatlich geordnete Rückführung in ihre Heimatländer.

Gudenus (FPÖ): Auch wenn Europa nicht christlich wäre: Der Islam ist jedenfalls keine europäische Religion, und vor allem als politische Ideologie hat er hier nichts verloren. Es ist erbärmlich, wie schwach die Kirche hier ihr "christliches Abendland" verteidigt. Wenn Schönborn meint, er habe "kein Problem mit dem Bau von Moscheen und Minaretten", dann braucht man sich nicht wundern, daß die Kirche immer mehr an Mitgliedern verliert. Leider sind standhafte Bischöfe wie Küng und Fischer in der Minderheit. Die FPÖ jedenfalls stellt eine ernstzunehmende Bastion zur Verteidigung des Abendlandes dar - im Zusammenspiel mit anderen patriotischen Parteien in Europa.
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