22.10.2008
Anfrage
Vor einigen Tagen geisterte die Meldung durch die Medienlandschaft, wonach zwei selbsternannte „Tierfreunde“ angeblich eine unbekannte Anzahl von „Madagaskar-Fauchschaben“ (Gromphadorrhina portentosa) in den U-Bahnhöfen Konstablerwache, Hauptwache, Süd- und Lokalbahnhof ausgesetzt haben sollen. Wie der Hessische Rundfunk (hr) im Weltnetz berichtete, habe ein Sprecher der VGF mitgeteilt, daß aufgrund dieser Meldung die Schädlingsbekämpfung „losgeschickt“ worden sei, welche die U-Bahnhöfe sowohl als auch den Tunnel nach den Insekten abgesucht habe – ohne „Erfolg“.
Ich frage den Magistrat:
1. Welche Hinweise lagen (außer den Berichten der „BILD“ oder des hr) darauf vor, daß das oben geschilderte Szenario stattfand, sich also „Madagaskar-Fauchschaben“ in den U-Bahnstationen bzw. im Tunnel befinden sollen?
2. Wurden zur Suche nach den Insekten betriebseigene Schädlingsbekämpfer eingesetzt, oder wurde eine Fremd-Firma beauftragt?
3. Sollte Frage 2 entsprechend beantwortet werden: Welche Kosten entstanden durch die Beauftragung einer Schädlingsbekämpfungsfirma?
4. Um welche Firma handelte es sich?
5. Wie viele Mitarbeiter/innen kamen bei der Suche nach den Schaben zum Einsatz?
6. Welche unterirdischen U-Bahnhöfe wurden durch die Schädlingsbekämpfer kontrolliert?
7. Welche Folgen könnte die mögliche Existenz sogenannter „Madagaskar-Fauchschaben“ im Frankfurter U-Bahntunnelsystem haben?
8. Sind weitere – prophylaktische – Kontrollen der U-Bahnhöfe bzw. des Tunnelsystems geplant?
9. Welche Anstrengungen zur endgültigen Klärung des geschilderten Sachverhalts wurden bisher unternommen?
NPD im Frankfurter Römer
Jörg Krebs
Stadtverordneter