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13.07.2009

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Frankfurt - Anfrage „Dönerstände in Frankfurt am Main – Zahlen, Entwicklung, Auffälligkeiten“

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Immer mehr einheimische Frankfurter Bürgerinnen und Bürger, aber auch Touristen, die an der größten hessischen Stadt das Typische, Originale suchen, vermissen in Frankfurt vielerorts das ortstypisch-kulinarische Gepräge – in etlichen Straßenzügen und Stadtvierteln ist es längst leichter, ein arabisches oder türkisches Restaurant zu besuchen, als eine typische Frankfurter Kneipe, bzw. Speisegaststätte. So etwa im Bahnhofsviertel (Münchener Straße, Kaiserstraße, Elbestraße, Moselstraße, Weserstraße etc.).
 
Daher frage ich den Magistrat:
 
1. Wie viele Dönerläden existieren nach Kenntnis des Magistrats/des zuständigen städtischen Amtes derzeit in Frankfurt am Main (Bitte möglichst nach aktuellen Standorten in den einzelnen Stadtteilen auflisten)?
 
2. Wie viele Dönerläden wurden in den Kalenderjahren 2007 und 2008 in Frankfurt neu eröffnet?
 
3. Wie viele Dönerläden in Frankfurt wurden in den Kalenderjahren 2007 und 2008 von Mitarbeitern des Frankfurter Gesundheitsamtes/Ordnungsamtes besucht? Bei wie vielen gab es Beanstandun­gen? Welche Beanstandungen wurden festgestellt?
 
4. Mußten aufgrund von Beanstandungen in den Kalenderjahren 2007 und 2008 Dönerläden in Frankfurt geschlossen werden?
 
5. Wie positioniert sich der Magistrat angesichts der Tatsache, daß in einzelnen Straßenzügen im Bahnhofsviertel (z.B. in der Münchener Straße) keine Frankfurter Spezialitäten mehr angeboten werden, während dort Gastronomiebetriebe mit unverkennbar ausländischem Angebot das Straßenbild prägen?
 
6. Hält der Magistrat diese Entwicklung für – im Zuge der Globalisierung – unvermeidlich oder für begrüßenswert, oder sieht er Handlungsbedarf, um der Verdrängung einheimischer gastronomischer Betriebe und Traditionen durch ausländische Gastronomiebetriebe erforderlichenfalls Einhalt zu gebieten?
 
7. Wann würde die Stadt hier gegebenenfalls Handlungsbedarf sehen?
 
NPD im Frankfurter Römer
 
Jörg Krebs
Stadtverordneter

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